PAH Kardiologie

HERZZENTRUM ALTER HOF MÜNCHEN

Dr. med. Franz Goss
Dr. med Gert Eisele
Dr. med. univ. Elisabeth Nelböck-Huber

 

 GP Alter Hof Logos Gesamt DUNKEL 2013 10

Kardiologie Nuklearmedizin Hypertonie Endokrinologie Lipidologie

Echokardiographie

echokardiographieWas ist die Echokardiographie?

Die Echokardiographie ist eine Ultraschalluntersuchung des Herzens. Sie ist heute eine Routinemethode zur Diagnose von Herzerkrankungen.  Die bildhafte Darstellung der Herzaktionen kann dabei von aussen vom Brustkorb aus (transthorakale Echokardiographie), oder von innen, über  die Speiseröhre (transöesophageale Echokardiographie, Schluckecho), erfolgen.

 

Wozu dient die Echokardiographie?

Mit Hilfe der Echokardiographie erhält der Arzt Aufschluss über:

  • die Größe der einzelnen Herzhöhlen und damit über die gesamte Herzgröße
  • die Wanddicken
  • das Kontraktionsverhalten des Herzens und damit die Herzleistung
  • Wandbewegungsstörungen einzelner Regionen des Herzmuskels
  • Klappenstruktur und die Klappenfunktion
  • den Herzbeutel

Dadurch können z.B. folgende Krankheiten diagnostiziert bzw. in ihrem Verlauf beurteilt werden:

  • Angeborene Fehlbildungen des Herzens
  • Löcher in der Herzscheidewand
  • Herzklappenerkrankungen (angeboren oder erworben)
  • Beurteilung der Funktion künstlicher Herzklappen
  • Herzmuskelerkrankungen (Kardiomyopathien)
  • Herzinfarkte, auch sog. stumme Infarkte, die vom Patienten nicht wahrgenommen wurden, können mit dieser Methode nachgewiesen werden
  • Herzmuskel(beutel)entzündungen
  • Blutgerinnsel (Thromben) im Herzen

 

Wie funktioniert die Echokardiographie?

Bei der Echokardiographie wird ein Schallkopf durch elektrische Spannung zur Aussendung von Schallwellen angeregt. Die Schallwellen dringen in das Gewebe ein und werden unterschiedlich reflektiert, das heisst zum Schallkopf zurückgesendet, der diese Schallwellen wieder empfängt. Die aus den Schallwellen gewonnene Information wird nun über einen Computer in sichtbare  Bilder umgewandelt. Zugleich kann mit Farbe der Blutfluss im Herzen dargestellt werden (Doppler-Echokardiographie).

  • Transthorakale Echokardiographie: Die Untersuchung erfolgt über den Brustkorb. Die Patientin / der Patient liegt in Linksseitenlage auf der Untersuchungsliege, der linke Arm liegt unter dem Kopf, der Oberkörper ist leicht angehoben. Der Ultraschallkopf wird von aussen auf den Brustkorb gelegt, vorher wird auf diesen Brustbereich etwas Gel aufgetragen, wodurch gewährleistet wird, dass  die Schallwellen gut in den Körper eindringen können. Die Untersuchung ist vollkommen schmerzfrei und gefahrlos.
  • Transoesophageale Echokardiographie: Die Untersuchung erfolgt über die Speiseröhre. Nach der Verabreichung beruhigender Medikamente (die auch etwas müde machen) wird ein spezieller Schallkopf  über den Mund in die Speiseröhre eingeführt (in etwa wie bei einer Magenspiegelung). Hierdurch  liegt der Schallkopf näher an der Herzhinterseite, wodurch bestimmte Strukturen besser beurteilt werden können. Diese Untersuchung wird daher nur bei bestimmten Fragestellungen durchgeführt.
  • Belastungsechokardiographie:  -> siehe Stressechokardiographie

 

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